Ausstellung von Marie-Luise Dietl

Empfundene Landschaft

Waagerechte Weite, aufragendes Schilf, Wege zwischen Moränenhügeln, Gipfelhöhen, schroffer Fels. Die Landschaftsformationen haben sich den Augen wie auch dem Körper auf zahlreichen Wanderungen eingeprägt. Zeichnend werden die Erfahrungen gespiegelt. Dabei ist nicht ein Abbilden das Ziel, auch nicht eine Wiedergabe aus der Vorstellung oder Erinnerung. Es geht vielmehr darum, Empfindungen Ausdruck zu verleihen, die mit der Landschaftserfahrung verknüpft sind. Das Auge spielt daher beim Zeichnen eine untergeordnete Rolle. Es lenkt nur verhalten, wenn es hier und da hilft, Spuren zu verdichten oder Akzente zu setzen. Der Duktus der Zeichnung dagegen unterliegt allein dem Bewegungswissen der Hand, das aus der Intuition gespeist wird und neuartige Formschöpfungen zulässt.

Die Ausstellung läuft bis Ende Juli 2016 und ist täglich zu unseren Öffnungszeiten von 18.00 bis 24.00 Uhr zu sehen.

Vita Marie-Luise Dietl:

1966 geboren in Starnberg
1985–1990 Studium für das Lehramt, Kunstpädagogik
2002 Promotion im Fach Kunstpädagogik
1990-2012 künstlerische Lehre an den Universitäten Augsburg und Passau sowie wechselnden Schulen
seit 2012 freischaffend
seit 2015 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler BBK und der Augsburger Künstlervereinigung DIE ECKE

Ausstellungen:

Zahlreiche Ausstellungen an den Universitäten Augsburg, Chabarowsk/Russland, Valletta/Malta

Industriemalerei: MAN Augsburg, MAN München, IGM Lohr am Main, Künstlerhaus Marktoberdorf

Bergbilder: Alpines Museum München, Treppenhausgalerie bei Kröll und Nill Augsburg

Weitere Themen gezeigt im Schwäbischen Umland: Donauwörth, Nördlingen, Schwabmünchen, Irsee usw.